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Leistungen2018-12-05T13:00:00+00:00

Einheitlich aus erfahrenen Händen

Selbstverständlich bieten wir Ihnen in unserer Praxis Betreuung und Behandlung in allen Angelegenheiten rund um die Gynäkologie und Geburtshilfe. Aber wir sind auch in Fragen weit darüber hinaus für Sie da:

Unsere Leistungen

Die Schwangerschaft ist in vielen Fällen eine besondere Zeit für Frauen und Männer. Wir widmen dieser Situation viel Zeit und Raum und bemühen uns, jede Schwangere und jede Schwangerschaft so individuell wie möglich zu begleiten.

Technische Untersuchungen wie Ultraschall oder CTG (Wehenschreiber) sind manchmal sehr gewünscht, ärztlich manchmal unumgänglich, manchmal aber auch nicht nötig. Am Anfang der Schwangerschaft nehme ich mir viel Zeit, die entsprechenden Wünsche mit den medizinischen Notwendigkeiten abzustimmen.

Gerne kooperiere ich mit den Hebammen vor Ort. Eine entsprechende Hebammenliste finden Sie unter www.hebammenzentrale-muenster.de/hnm/

Meiner Ansicht nach gehört der psychosomatische Blick in jede differentialdiagnostische Betrachtung. Jeder Erkrankung, jede Beschwerde, jede Belastung, jeder Schmerz hat  eine mehr oder wenig große psychosomatische Beteiligung. Diese ist ebenso wesentlich wie die organische mehr oder große Mitbeteiligung. Aus diesem Grund gehört für mich die Berücksichtigung psychosomatischer Zusammenhänge zu meiner ärztlichen Grundhaltung.

Krebserkrankungen sind fast immer für die Erkrankten und ihre Familien eine schwere Belastung. Auch wenn es zunächst nicht so aussieht, ist die menschliche Psyche so ausgerüstet, dass auch schwere Belastungen im Laufe der Zeit verarbeitet werden können und eine Rückkehr in das „normale“ Leben gelingt.

Manchmal haben die Betroffenen aufgrund ihrer Lebensgeschichte Schwierigkeiten mit der Krankheitsverarbeitung, sie verharren in der emotionalen Belastung der Diagnosezeit oder die Psyche kann sich auch nach längerer Zeit nicht erholen. Es ist wichtig diese Situationen zu erkennen, da sie behandelbar sind.

In der psychoonkologischen Beratung geht es um das Wissen um diese Prozesse und um die Einbeziehung der psychischen Verfassung der Erkrankten und der nahestehenden Menschen. Im Mai 2000 habe ich das Weiterbildungszertifikat „Psychosoziale Onkologie“ der Deutschen Krebsgesellschaft, Arbeitsgemeinschaft Psychoonkologie.

Leitlinie Psychonkologie 2014

Frauen können selbstbestimmen, ob sie schwanger werden wollen oder nicht. Leider erfordert die Schwangerschaftsverhütung immer ein gewisses Maß an Aufwand oder auch medikamentöser Behandlung für Frauen.

Den sichersten Verhütungsschutz bieten alle hormonhaltigen Verhütungsmittel, wie

Diese Methoden wirken alle auf den gesamten Körper, so dass Nebenwirkungen möglich sind.

In Zeiten in denen der Verhütungsschutz nicht mehr ganz so sicher sein muß oder soll, können u.a. Verfahren wie

angewandt werden. Bei diesen Methoden kann es allerdings auch zu Nebenwirkungen kommen, insbesondere zu einer Verschlechterung von Menstruationsbeschwerden und einer Verstärkung der Menstruationsblutung.

Verfahren wie

sind eher unsicher, besonders das Kondom, weil es soviele Anwendungsfehler geben kann.

Die Entscheidung für ein passendes Verfahren ist schwer zu treffen, sollte aber von dem Paar gemeinsam entschieden werden. Ein Kriterium könnte sein, wie sicher eine Schwangerschaft verhindert werden sollte.

Da die meisten dieser Verfahren die Frauen mehr betreffen als die Männer, gleichen viele Männer dieses Mißverhältnis zum Beispiel durch die Übernahme der Kosten ganz oder zum Teil aus.

Die gynäkologische Krebsfrüherkennung ist eine der besten Krebsfrüherkennungen die es im medizinischen Bereich gibt, weil über den Zellabstrich vom Muttermund Vorstufen einer ernsthaften Erkrankung bereits erkannt werden können: www.dysplasiepraxen-muenster.de

Darüber hinaus kann die Tastuntersuchung des Unterbauches und der Brust zum Beispiel Eierstockzysten, Myome oder Brustzysten oder -knoten entdeckt werden.

Einmal pro Jahr sind diese Untersuchungen sinnvoll. Untersuchungen in kürzeren Abständen sind im Normalfall nicht notwendig, ein Abstrich mit einer besonderen Technik (Thin Prep) zeigt keine Vorteile und eine Ultraschalluntersuchung des Unterbauches oder der Brust macht routinemäßig nicht immer Sinn.

Dennoch können Frauen solche oder ähnliche Leistungen für sich in Anspruch nehmen, müssen diese dann aber selbst bezahlen (IGEL: inviduelle Gesundheistleistungen).

Über den Sinn und Unsinn von IGEL gibt der IGEL Monitor www.igel-monitor.de umfassend Auskunft. Es handelt sich hier um wissenschaftlich hervorragend recherchierte Analysen, die Ordnung in das Wirrwarr der IGEL bringt.

Es kann sein, dass es Themen gibt, die einen nicht loslassen. Unverständnis darüber warum ein bestimmtes Thema immer wieder in Beziehungen, Freundschaften oder anderen Beziehungen auftaucht und man selbst nicht versteht, warum dieses Thema einen so beschäftigt, dass es die Lebensqualität einschränkt. Dies kann auch nach schweren Krankheiten passieren, wenn man sich über längere Zeit emotional von dem Erlebten gar nicht erholen kann.

In diesen Fällen gehen wir davon aus, dass es einen unbewussten Konflikt gibt, der dem Bewußtsein nicht zugänglich ist. Es könnte sein, dass ein bestimmtes emotionales Problem besteht, welches als so gravierend empfunden wird, dass die Psyche sich mit Verdrängung rettet. Das Problem wird in das Unbewusste verschoben, macht sich aber dennoch durch bestimmte Reaktionen, die man nicht erklären kann, bemerkbar.

Wenn dies geschieht, kann Psychotherapie helfen, dem zugrunde liegenden Konflikt auf die Spur zu kommen.

Neben der Verhaltenstherapie gibt es die tiefenpsychologische Psychotherapie und die Psychoanalyse als wissenschaftlich fundierte und von den Krankenkassen bezahlte Therapieformen.

Alle anderen Therapieformen leiten sich von diesen 3 Grundformen ab.

Bevor Sie sich auf die Suche nach einer PsychotherapeutIn machen, sollten Sie klären, welches Verfahren für Sie richtig sein könnte. Welches Verfahren für einen selbst das richtige ist, hängt vom Symptom und von der aktuellen Belastung ab. Dies kann zum Beispiel in einem persönlichen Gespräch geklärt werden. Bitte vereinbaren Sie dazu einen Termin in meiner Praxis.

Psychotherapie wird immer noch von einigen Menschen als Makel empfunden. Dies ist auf keinen Fall richtig. Diese Behandlungsmethode kann ganz entscheidend zu einer deutlichen Verbesserung der Lebensqualität beitragen und damit zu einem generellen Gesundheitsgewinn.

https://www.psychotherapiesuche.de/

https://www.deutschepsychotherapeutenvereinigung.de/patienten/allgemeine-informationen/

Sie sind von Ihrer Ärztin/Art in meine Dysplasiesprechstunde überwiesen worden, weil Sie Veränderungen oder Beschwerden im Bereich des Gebärmutterhalses (Zervix), der Scheide (Vagina) oder den Schamlippen (Vulva) haben.
Veränderungen oder Beschwerden im Bereich des Gebärmutterhalses (Zervix), der Scheide (Vagina) oder den Schamlippen (Vulva) können Anzeichen ernsthafter Erkrankung sein, so dass eine entsprechende spezielle Diagnostik sinnvoll ist. Zu diesem Zweck führe ich sowohl in meiner Praxis (Terminvergabe unter 0251/54797) als auch in der Universitätsfrauenklinik Münster (Terminvereinbarung unter 0251/83 – 48015 ) und in der „Zentralen Dysplasiesprechstunde Münster“  (Terminvereinbarung unter www.dysplasiepraxen-muenster.de) entsprechende Sprechstunden durch.

Für viele Mädchen und Frauen ist die gynäkologische Untersuchung eine besondere Herausforderung. Verständlicherweise ist die Untersuchungssituation sehr persönlich und speziell.

Aus diesem Grund ist mein Sprechzimmer vom Untersuchungszimmer getrennt. Die Erstverordnung einer Pille erfordert KEINE gynäkologische Untersuchung.

Egal in welchem Alter die Frauen zum ersten Mal zu einer gynäkologischen Untersuchung kommen, führe ich zunächst ein ausführliches Gespräch. Manchen Frauen fällt es aufgrund schwieriger Lebenserfahrungen besonders schwer, sich gynäkologisch untersuchen zu lassen. In diesen Situationen bespreche ich mit den Frauen genau, welche Teilabschnitte der Untersuchung sie sich wann zutrauen. So können sich die meisten Frauen nach und nach einer kompletten Untersuchung stellen.

In jedem Fall biete ich allen Frauen die zum ersten Mal zu einer gynäkologischen Untersuchung kommen an, dass ich ihnen zunächst den Untersuchungsraum zeige und erkläre wie eine Untersuchung abläuft. Die Frauen können dann selbst entscheiden, ob sie zu einer Untersuchung noch einmal wieder kommen wollen oder ob ich sie sofort untersuchen soll.

Manchmal ist das schwanger werden schwieriger als erwartet. Mal dauert es länger als erwartet, mal fehlt der entsprechende Partner oder 2 Frauen möchten schwanger werden.

Ich nehme mir immer gerne sehr viel Zeit für dieses Thema und berate umfassend, was wann getan werden kann oder was auch besser „noch“ nicht getan werden sollte.

Eine Basisdiagnostik bzw. Zyklusmonitoring aus Hormonanalysen, Ultraschall und Basaltemperaturkurvenauswertung, ist meistens eine Kassenleistung.

Mit einem speziellen Computerprogramm erfassen wir, wenn Sie wollen, Ihre bisherigen im Impfausweis erfassten Impfungen und erstellen einen Impflan über noch offene oder zu planende Impfungen. Den Ausdruck stellen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Die entsprechenden Impfungen können wir in der Praxis durchführen.

Impfempfehlungen der Ständigen Impfkommission STIKO

https://www.impfen-info.de/impfempfehlungen

Impfkalender des Robert-Koch-Instituts

www.rki.de/DE/Content/Infekt/Impfen/Impfkalender/Impfkalender_node.html

Seit einiger Zeit ist eine erweiterte Impfung gegen 9 verschiedene HPV Viren in Deutschland zugelassen. Bestimmte HPV Viren sind ursächlich für die Entwicklung verschiedener Krebserkankungen veranwortlich. Mädchen und neuerdings auch Jungen können ab dem 10. Lebensjahr gegen 9 dieser Viren Typen geimpft werden. Die Kosten werden von den Krankenkassen übernommen.

Lichen sclerosus ist eine Hauterkrankung der Vulva (Schamlippen) die Frauen in jedem Lebensalter bekommen können. Oft leiden die Frauen über Monate manchmal über Jahre hinweg unter heftigem Juckreiz. Da es sich nicht um eine Infektion mit Pilzen oder Bakterien handelt sondern vermutlich um eine Autoimmunerkrankung, helfen Pilzcremes oder Antibiotika nicht. Der Lichen sclerosus kann sehr gut behandelt werden. Näheres finden Sie auf unserer Homepage: www.dysplasiepraxen-muenster.de

Myome sind gutartige Muskelknoten in der Gebärmutter, die oft bei Frauen zwischen dem 30. und 40. Lebensjahr auftreten. Auch hier haben die meisten Frauen keine Beschwerden. Manchmal, je nach Lokalisation, können Myome zu Menstruationsbeschwerden oder starker Monatsblutung führen.

Eine Behandlung ist symptomorientiert über Schmerztherapie zur hormonellen Therapie. Erst wenn diese Therapien nicht zufriedenstellend sind, kann eine Operation überlegt werden. Dies sollte aber immer eine Ausnahme sein.

Wenn Myome eine bestimmte Größe erreichen oder besonders ungünstig liegen, muß manchmal vor einer angestrebten Schwangerschaft operiert werden. Dies sollte aber sehr gut überlegt werden, da eine Operation zu einer Wandschwäche der Gebärmutter führen kann.

Myome können während der Hormonphase im Leben von Frauen wachsen. Sie stellen ihr Wachstum aber mit den Wechseljahren ein. Manchmal werden sie dann etwas kleiner, grundsätzlich bleiben sie aber in der Gebärmutter.

Kondylome sind harmlose kleine Wärzchen, die an der Vulva (Schamlippen) oder in der Vagina (Scheide ) auftreten können. Auch wenn Kondylome harmlos sind, sind sie doch lästig und verschwinden ohne Behandlung nicht, sondern sie haben die Neigung sich unbehandelt auszubreiten.

Werden sie früh entdeckt (tast- und sichtbare kleine Knübbelchen) und sind an der Vulva können sie gut lokal behandelt werden. Ist der Befund größer oder ist die Vagina betroffen, muß manchmal eine kleine OP stattfinden (Laserbehandlung), die ich selbst im Ambulanten OP Zentrum des UKM durchführe.

Endometriose ist eine schwierig zu fassende Erkrankung. Grundsätzlich handelt es sich um Gebärmuttergewebe, welches nicht in der Gebärmutter selbst verortet ist, sondern ausserhalb im Bauchraum gefunden wurde.

Endometriose gilt erst als gesichert diagnostiziert, wenn eine feingewebliche (histologische) Absicherung erfolgt ist. Oft handelt es sich nur um Verdachtsdiagnosen. Bei diesen Patientinnen sollte nicht von Endometriose gesprochen werden.

Frauen die nicht selten seit der ersten Monatsblutung unter schweren Menstruationsbeschwerden oder heftigen Menstruationsbeschwerden leiden, haben manchmal eine Endometriose. Auch wenn Frauen nicht spontan schwanger werden kann eine Endometriose dahinterstecken.

ABER: Nur in Einzelfällen führt eine Endometriose zu den genannten Beschwerden oder zu Kinderwunschproblemen. Auf keinen Fall sollte vorschnell eine Patientin zur Endometriosepatientin gestempelt werden, nur weil eine Endometriose z.B. als Zufallsbefund diagnostiziert wurde.

Das Ziel der Behandlung der Frauen die an einer Endometriose leiden orientiert sich an den Beschwerden und verläuft über Schmerztherapie zur hormonellen Therapie. Erst wenn diese Therapien nicht ausreichen muß über eine Operation nachgedacht werden. Dies sollte aber immer die Ausnahme sein.

Eine Endometriose macht nur Beschwerden bis zu den Wechseljahren, danach kommt die Erkrankung zum Stillstand.

In meiner Zeit an der Universitätsfrauenklinik Essen hatte ich durch den damaligen Chefarzt und Endometrioseexperten Prof. A. Schindler tiefen Einblick in diese Erkrankung. Aktuell kooperiere ich mit dem Universitätsklinikum Münster, zertifiziert als Stufe III Zentrum. www.ukm.de/index.php?id=endometriose-zentrum

Gewissheit? Unbezahlbar.

Gesetzliche Krankenkassen übernehmen die Kosten für ärztliche Behandlungen nur, wenn diese notwendig, medizinisch sinnvoll und wirtschaftlich sind – so die Definition.

Aber wir wissen aus Erfahrung: Bei Kinderwunsch, Schwangerschaft und anderen wichtigen Themen zählen oft andere Maßstäbe als die Ihrer Krankenkasse. Hier geht es um das persönliche Sicherheitsempfinden – und das hat nicht zwangsläufig mit Krankheit oder Vorsorge zu tun.

Wir nehmen dieses Bedürfnis ernst; deshalb bieten wir Ihnen auch in unserer Praxis ein breites Spektrum an sogenannten Selbstzahlerleistungen (IGEL: inviduelle Gesundheistleistungen) an. Allerdings mit dem Hinweis, dass mehr Untersuchungen nicht automatisch mehr Sicherheit bedeuten – manche ziehen nur weitere Untersuchungen und wachsende Unsicherheit nach sich.

Deshalb finden Sie auf den folgenden Seiten auch unsere Einschätzung über den Sinn der einzelnen Maßnahmen: Die letztendliche Entscheidung liegt aber selbstverständlich bei Ihnen. Sprechen Sie uns einfach an, wir helfen Ihnen gern, die zu treffen, die für Sie richtig ist.

Dennoch können Frauen solche oder ähnliche Leistungen für sich in Anspruch nehmen, müssen diese dann aber selbst bezahlen (IGEL: inviduelle Gesundheistleistungen)

Über den Sinn und Unsinn von IGEL gibt der IGEL Monitor www.igel-monitor.de umfassend Auskunft. Es handelt sich hier um wissenschaftlich hervorragend recherchierte Analysen, die Ordnung in das Wirrwarr der IGEL bringt.

Selbstzahlerleistungen

Schwangerschaftsbetreuung: Sie haben die Wahl.

In der Mutterschaftsvorsorge gibt es allerlei Untersuchungen über die gesetzlich vorgeschriebenen hinaus. Aber: Nicht alle sind gleichermaßen notwendig oder zielführend. Wir geben Ihnen hier einen kleinen Überblick über die möglichen Selbstzahlerleistungen, die Sie mit uns vereinbaren können: (Bitte klicken)

Wissenschaftliche Forschungen konnten im Blut der Mutter Zellen des Ungeborenen analysieren und hier den kompletten genetischen Code identifizieren.  Diese Erkenntnisse führten in Deutschland zur Entwicklung der NIPD (nicht invasive pränatale Diagnostik).

Aus einer Blutprobe bei der schwangeren Frau können Zellen des Ungeborenen isoliert werden und der genetische Code darf analysiert werden, soweit es die Trisomie 12,18, 21 und das Geschlecht betrifft.  Darüberhinaus darf eine Analyse des sogenannten Turnersyndroms (XO) erfolgen. Dies ist sehr  umstritten, da ein solcher genetischer Fehler lediglich zur Infertilität der Betroffenen führt.

Der Test  hat eine sehr hohe diagnostische Sicherheit (über 90%), ist in Deutschland ab der 10. Schwangerschaftswoche erlaubt und muß im Moment noch selbst bezahlt werden. Das Geschlecht des Kindes darf erst ab der 14. Schwangerschaftswoche mitgeteilt werden.

Wir können den Test in unserer Praxis durchführen.

Der Ultraschall zur Suche nach dem „Nackenödem“ und Bluttests wie der Tripletest liefern Risikoberechnungen für angeborene Behinderungen (z. B. das Down-Syndrom) und einige andere Fehlbildungen. Sie können beruhigen, aber auch beängstigen – und weitere Untersuchungen nach sich ziehen. In vielen Fällen folgen dann unauffällige Befunde: Das bedeutet, dass die Ergebnisse zuvor falsch auffällig waren. Zudem gilt: Derartige Tests zeigen nur ein statistisches Risiko, können aber Fehlbildungen nicht sicher ausschließen oder bestätigen.
In Fragen der Pränataldiagnostik ist die Broschüre der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung eine gute Hilfe – Sie bekommen sie hier in der Praxis. Die vorgeburtlichen Untersuchungen als Wahlleistung führen wir in Kooperation mit einer anderen gynäkologischen Praxis durch.

Durch einen Bluttest wird geprüft, ob Sie durch Antikörper vor Toxoplasmose, Cytomegalie, Liesteriose geschützt sind. Die könnte nämlich für das Kind gefährlich werden. Sind Sie es nicht, gilt daher besondere Vorsicht:Hände gut waschen nach dem Windeln wechseln, kein rohes Fleisch essen, Gartenarbeit nur mit Handschuhen, Kontakt mit Katzenkot vermeiden. Durch weitere Blutkontrollen lässt sich klären, ob Sie sich im Verlauf der Schwangerschaft unbemerkt infiziert haben.

In der 36. Schwangerschaftswoche kann eine Untersuchung auf eine Infektion der Scheide mit Streptokokken der Gruppe B durchgeführt werden. Diese Bakterien stellen ausschließlich für das Neugeborenen eine mögliche Gefahr dar, die Kinder können im Falle einer Infektion während der Geburt innerhalb der ersten 24 h heftig und schwer erkranken. Findet man bei der Mutter in der 36. SSW eine Strepto B Infektion, bekommt sie während der Geburt eine einmalige Antibiotikagabe die nachweisbar das Risiko für diese schwere Erkrankung des Neugeborenen senkt, aber nicht ausschaltet.

Akupunktur ab der 36. Schwangerschaftswoche  2x wöchentlich angewandt, kann, nach einer Untersuchung von Herrn Römer,  den Geburtsverlauf in einigen Fällen abkürzen.

Gynäkologische Untersuchungen: Sie haben die Wahl.

Ein gynäkologischer Ultraschall bleibt bei Beschwerden oder einer Erkrankung weiterhin eine Kassenleistung. Eine vorsorgliche Ultraschalluntersuchung wird jedoch nicht als Krebsfrüherkennung anerkannt: Noch ist nämlich unklar, ob so die Frauensterblichkeit verringert werden kann – bezogen auf alle Frauen.

Für die einzelne Frau kann diese Untersuchung dennoch sinnvoll sein: Denn eine frühe Erkennung von Eierstock- oder Gebärmutterkörperkrebs kann sich natürlich auf deren Progenose auswirken. Von diesen Krebserkrankungen sind zwar meistens Frauen über dem 50. Lebensjahr betroffen, in Einzelfällen kommt es aber auch schon in jüngeren Jahren zu diesem Krankheitsbild. Eine gynäkologische Ultraschalluntersuchung einmal jährlich ist daher in jedem Alter sinnvoll.

Beim Brustultraschall gilt: Bei Beschwerden, auffälligen Tastbefunden oder bekannten Erkrankungen übernimmt die Krankenkasse die Kosten. Eine vorsorgliche Ultraschalluntersuchung der Brüste mit dem Ziel eine Krebserkrankung auszuschließen, ist heute aus technischen Gründen noch nicht möglich bzw. nur in Zentren machbar. Auch wenn der Brustultraschall noch nicht die Sicherheit einer Mammographie bietet, geht diese Untersuchung doch über das reine Tasten hinaus und kann sinnvoll sein.

Durch das Ertasten des Fadens einer Spirale bei der gynäkologischen Untersuchung ist gewährleistet, dass die Spirale in der Gebärmutter liegt. Aber nur die zusätzliche Spiralenkontrolle mit Ultraschall stellt die korrekte Lage dar. Dies ist allerdings nur bei der ersten Kontrolle nach Einlage der Spirale eine Kassenleistung. Neben der Zellabstrichkontrolle vom Muttermund ist diese Zusatzkontrolle alle sechs Monate sinnvoll.

Eine Hormonwertanalyse zur Klärung der Frage, ob Sie sich in den Wechseljahren befinden, bringt in den meisten Fällen nur ein unspezifisches Ergebnis. Mehr Aufschluss bringt eine Beurteilung der Symptome in Verbindung mit Ihrem Lebensalter. Auch für eine eventuelle Therapie ist die Laboruntersuchung ohne Bedeutung, da sie sich durch die indivduelle Beschwerdesymptomatik ergibt. Diese Analyse ist daher nicht sinnvoll.

Beim HPV-Abstrich handelt es sich um einen Abstrich vom Gebärmutterhals zur Diagnose von Human-Papilloma-Viren (HPV). Diese verursachen keinerlei Beschwerden und sind besonders bei jüngeren Frauen relativ häufig verbreitet. Als vor einigen Jahren entdeckt wurde, dass jede Krebserkrankung des Gebärmutterhalses durch HPV verursacht wird, setzte man große Hoffnung in die Identifizierung der Virusträgerinnen. Diese Hoffnung musste jedoch wieder über Bord geworfen werden: Zu viele Frauen haben diese Virusinfektion, aber nur sehr wenige erkranken am Gebärmutterhalskrebs.

Allerdings gilt: Ohne HPV kein Gebärmutterhalskrebs. Insofern bedeutet ein unauffälliges Testergebnis, dass Sie in den nächsten 3 bis 5 Jahren höchstwahrscheinlich nicht an Gebärmutterhalskrebs erkranken werden. Falls jedoch HPV nachgewiesen wird, beunruhigt dies sehr – und zieht eine Reihe von Kontrolluntersuchungen nach sich. Einen HPV-Abstrich halten wir deshalb nicht für sinnvoll.

Beim Spezial-Früherkennungs-Abstrich (z. B. „Thin-Prep“) werden Zellen aus dem Muttermund besser sichtbar und leichter beurteilbar gemacht. Ob dadurch tatsächlich die Sicherheit des Vorsorgeabstriches erhöht und mehr Frühfälle von Gebärmutterhalskrebs erkannt werden, ist allerdings noch nicht bewiesen. Für Frauen mit einem sehr hohen Sicherheitsbedürfnis kann diese Untersuchung sinnvoll sein.

Die WHO definiert Probleme mit der Realisierung des Kinderwunsches erst, wenn ein Paar zwei Jahre lang regelmäßig versucht schwanger zu werden. Dennoch wollen viele auch schon früher wissen, ob eine Auffälligkeit vorliegt, die einen Kinderwunsch beeinträchtigt. Diese Frage kann ein Zyklusmonitoring (Kombination aus Hormonanalysen, Ultraschall etc.) beantworten.

Wenn Sie wissen wollen, gegen welche Erkrankungen Sie immun sind, kann dies in den meisten Fällen durch eine Blutuntersuchung geklärt werden. Dieser Impfstatus ist sinnvoll bei Frauen, die eine Schwangerschaft planen und z. B. mit großen oder kleinen Menschen arbeiten. Diese Untersuchung ist keine Kassenleistung. Bitte bringen Sie Ihren Impfpass mit, damit wir schauen können, ob Impfungen aufgefrischt werden müssen: Diese übernimmt die Krankenkasse nämlich.

Zur Früherkennung von Darmkrebs bieten die gesetzlichen Krankenkassen für Patienten ab dem 50. Lebensjahr einen Test zum Nachweis von Blut im Stuhl an: So kann eine Blutungsquelle als Warnzeichen entdeckt werden. Ein immunologischer Stuhltest jedoch weist etwaige Blutspuren im Stuhl viel exakter nach, ist einfacher zu handhaben und unabhängig von der Ernährung. Das macht ihn praktischer und eventuell auch sicherer: eine Alternative zur ab dem 56. Lebensjahr las Kassenleistung möglichen Vorsorge-Darmspiegelung (Koloskopie).

Die gynäkologische Krebsfrüherkennung ist eine der besten Krebsfrüherkennungen die es im medizinischen Bereich gibt, weil über den Zellabstrich vom Muttermund Vorstufen einer ernsthaften Erkrankung bereits erkannt werden können (Link „www.dysplasiepraxen-muenster.de“

Darüber hinaus können durch die Tastuntersuchung des Unterbauches und der Brust zum Beispiel Eierstockzysten, Myome oder Brustzysten oder -knoten entdeckt werden.

Einmal pro Jahr sind diese Untersuchungen sinnvoll. Untersuchungen in kürzeren Abständen sind im Normalfall nicht notwendig, ein Abstrich mit einer besonderen Technik (Thin Prep) zeigt keine Vorteile und eine Ultraschalluntersuchung des Unterbauches oder der Brust macht routinemäßig nicht immer Sinn.

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